|
Bei seinen Forschungen erkannte Hahnemann später, dass kleinste Arzneigaben oftmals eine viel stärkere Wirkung besaßen als große.
Aus dieser Erfahrung entwickelte er das Prinzip der potenzierten, durch Verdünnung wirksamen Heilmittel, das bis heute in der homöopathischen
Therapie angewandt wird.
Die Darreichungsformen der Homöopathika erfolgen in abgestuften Verdünnungen, ausgehend von der sog.Urtinktur meist in Dezimalpotenzen ,
z.B. D1, D2, D3, D4, D5, D6.
Diese sog. Tiefpotenzen enthalten nachweisbare Mengen von Arzneistoffen. Diesen kommt die größere Bedeutung zu.
Zu den Hochpotenzen rechnet man Verdünnungen von D30 bis D200.
Diese enthalten keine Arzneistoffmoleküle mehr. Die Wirksamkeit des Arzneistoffes ist durch den Verschüttelungsvorgang bei der Herstellung
in einen Trägerstoff (z.B. Alkohol/Wasser-Gemisch oder Milchzucker) übergegangen. Wenn auch derartige Erklärungen umstritten sind, so
erfreut sich die Homöopathie nach über 200 Jahren beachtlicher Beliebtheit.
Folgende Pflanzen werden beispielhaft im Apothekergarten gezeigt und beschrieben:
- Blauer Eisenhut
- Herbstzeitlose
- Scharfer Hahnenfuß
- Immergrün
- Ackerschachtelhalm (Zinnkraut): beim Gesunden wasserausschwemmend, führt beim Inkontinenten zur Linderung der Beschwerden.
|